25. August 2019

Was für eine schöne Erinnerung

Da habe ich doch etwas entdeckt ...


Wie ihr mitbekommen habt, räume ich hier gerade ordentlich auf und strukturiere einiges um. Ich war also gerade dabei, die Seite mit den Veröffentlichungen zu durchforsten. Und wie das so ist, kommt man dann ins Stöbern. Und dann fiel mit doch tatsächlich noch eine uralte Rezension zu Kolossia in die Hände. Und trotz aller Selbstkritik ist diese gar nicht mal so schlecht. Das hat mich sehr gefreut. Darin bestätigt sich aber auch, was ich selber vermutet habe. 

"Ein wenig ist es, als würde man bei der Lektüre dem Jungautor Seuthe beim Wachsen zusehen können"

Der Rezensent Thomas Jeenicke beschreibt damit sehr gut, was Tatsache aber auch das Dilemma dieses Romans ist. Ich habe mich während des Schreibens entwickelt. Ich schrieb damals drauf los und am Ende des erstes Teiles stand ich da wie der Ox vorm Berge und wusste nicht weiter. Das Problem war die komplett fehlende Struktur. Den zweiten Teil hatte ich schließlich geplant, mit Spannungsbogen, etwas mehr Charaktertiefe, Perspektivwechseln und deutlich angezogenem Erzähltempo. Das macht sich extrem bemerkbar, denn der zweite Teil ist wirklich deutlich besser. Aber das konnte ich dann nicht mehr ändern. Wer sich also durch den ersten Teil arbeitet, der tatsächlich einige unnötige Längen vorzuweisen hat, wird im zweiten Teil umso mehr belohnt.

Aber wartet noch damit, euch das Buch eventuell zu kaufen. Ich veröffentliche es in den nächsten Wochen neu als ganzes Werk (nicht mehr in zwei Teilen) und mit neuem Cover.