8. Mai 2020

Mit den Stegreifgeschichten unter den kreativen Podcastern


Das Podcasten ist für mich ziemliches Neuland. Zwar betreibe ich seit Herbst 2019 mit meinem Freund Mansi Manslayer den "Der verbotene Podcast", aber er hat sich um alles gekümmert, ich habe hauptsächlich geredet und ein paar Grafiken erstellt. Die Arbeit im Hintergrund, also das Einpflegen eines Podcasts etc. hat Mansi gemacht, weil er sich damit einfach besser auskennt.

Aber jetzt dachte ich mir: mache ich doch mal einen eigenen Podcast. Keinen, in dem ich über Aktuelles, Vergangenes oder Zukünftiges rede, denn davon gibt es schon genug. Außerdem brauche ich potenzielle Themen für den verbotenen Podcast. Ich wollte etwas Kreatives machen, was es so noch nicht gibt. 
Also dachte ich mir den Podcast Stegreifgeschichten aus. Ich erzähle aus dem Stegreif, also improvisiere, kurze Geschichten mit einer Länge von z.Zt. durchschnittlich 17 Minuten. Das kann man sich prima nebenher auf einer kurzes Autofahrt oder so anhören. Ich persönlich stehe ja überhaupt nicht auf Podcasts, die stundenlang gehen. 

Zu meiner Seite über die Stegreifgeschichten kommt ihr hier bei kaiseuthe.de über diesen Link.

Die Aufnahme läuft folgendermaßen ab: Ich setze mich hin und suche mit einem Wortgenerator 4 zufällige Wörter. Das geht zum Beispiel bei Textfixer oder hier. Diese nutze ich dann als Ankerpunkte für die Geschichte. Bei den ersten beiden Folgen Die drei Bälle und Der Kaktus mit den Augen habe ich es noch komplett ohne Eingebung gemacht. Naja, fast. Ich saß am Schreibtisch und habe diese Bälle zum Jonglieren auf meinem Regal gesehen. Das war die erste Geschichte. Direkt daneben steht ein vertrockneter Kaktus mit zwei aufgeklebten Kulleraugen drauf. Das war dann die zweite Geschichte. 
Aber ein kleines bisschen mehr Input brauchte ich schon, merkte ich dann bei der dritten Folge.
Und dann geht es los. Ungeschnitten wird veröffentlicht. Das einzige, was ich nachbearbeite, sind wirklich zu lange Pausen, die ich rausschneide, oder Störungen von z.B. vorbeifahrenden Autos oder Krach in der Wohnung. Intro und Outro (die ich absolut mega finde) drangeschnitten und fertig. 

Übrigens: Wer ein paar Aufkleber der Stegreifgeschichten haben möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich schicke dir dann kostenlos 5 Sticker zu.

21. Dezember 2019

Neuer Fachartikel: Lebensmüdigkeit im Alter erkennen


Ich habe mich dem schwierigen Thema "Lebensmüdigkeit im Alter" gewidmet. Altersdepressionen sind einigen Menschen ein Begriff, aber was ist eigentlich mit der Lebensmüdigkeit. Wenn alte Menschen sagen, dass sie keine Lust mehr haben auf das, was noch kommen wird? Muss man das so hinnehmen? Gehört das zum Altsein dazu oder liegen wir vielleicht alle falsch? Kann alten Menschen noch geholfen werden, den Rest ihres Lebens als lebenswert empfinden zu können? Und das trotz diverser Verluste und Einschränkungen, die das Leben nun einmal irgendwann mit sich bringt?

Diesen Fragen bin ich nachgegangen und habe einen schönen Artikel dazu geschrieben. Allerdings ist dieser nur einsehbar bei www.altenpflege-akademie.de. Und dort auch nur in Kombination mit einem Abonnement der Zeitschrift. Von daher richtet sich dieser Text vor allem an Pflegepersonal, aber auch an alle anderen interessierten Menschen.