♪-Texte

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Hier finden sich einige Texte zu meinen Liedern. Wie sich diese Lieder anhören, könnt ihr demnächst nach und nach im Bereich Audio / Video hören.

Diese Seite hier ist noch etwas ungeordnet. Ich arbeite derzeit an der Optik und der Übersichtlichkeit.





Sternstaub (Der Zwischenstopp)

Strophen:

Staubgeschwader seit Äonen unbeirrt streift durch die Zeit,
im Lichtermeer vergangner Tage, auf dem Heck der Ewigkeit.
Über atemlose Wellen gleitet Sternstaub ziellos her,
Nebelbänke trüben Wege, leiten ihn gleich einer Mär.


Ellipsenreise, orbital, der Abgrund pflückt das Himmelszelt,
im Hadaikum landen dann, die Reste einer fremden Welt.
Weit verstreut in wilder Wüste harren Stäube duldsam aus,
wachsen mit dem neuen Leben, wachsen über sich hinaus.

Ref:
Ein kurzer Blick zurück,
weit hinaus zum Anfang der Zeit.

Strophe:

Sehen Dinge kommen, gehen, wenn sie über allem wehn
reisen mit uns, die wir sind, die wir über allem stehn.
Begleiten uns von früh bis spät, prähistorisch, hier und jetzt
lächeln müde, wenn wir enden, wissen alles bis zuletzt.

Ref:
Ein kurzer Blick zurück,
weit hinaus zum Anfang der Zeit

Strophe:

Gleißend grelles Abendrot sendet Feuer auf den Staub
der in Windeseile fortgetragen wieder fliegt, stets blind und taub.
Wie das Leben vor der Reise gerät in Vergessenheit
Staubgeschwader seit Äonen leicht beirrt streift durch die Zeit.



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Schwer krank

DC
Ich bin erst richtig menschlich, wenn ich kränklich bin
GA
drum kommt mir auch jede Krankheit in den Sinn
FG
die ich mal gehört hab oder gelesen
C em am
war das nicht letztens beim Dr. House gewesen
FG
Oh Himmel, was bin ich krank
C
Gottseidank

C em am
Wenn ich jemand treffe und er mich fragt wie's geht
F G
sag ich ihm ganz offen, wie es um mich steht
C em am
Mir geht es meist bescheiden
F G C
Muss Höllenqualen leiden.

C em am
Thema Nummer eins sind Gebrechen aller Art
F G
Meistens mit viel Gejammer gepaart
C em am
War da nicht wer dran gestorben?
F G C
Vielleicht ja übermorgen


C em am
Ich treff mich mit nem Freund und klage ihm mein Leid
F G
Alter, bist du für Horror bereit?
C em am
Ich kann ja kaum noch gehn
F G C
würd'st du dir das mal ansehn?


C em am
Seit Tagen quält mich mein dicker Zeh
F G
hab ich da drin nicht BSE?
C em am
Du meinst, das ist es nicht?
F G C
Dann tippe ich auf Gicht.

DC
Ich bin erst richtig menschlich, wenn ich kränklich bin
GA
drum kommt mir auch jede Krankheit in den Sinn
FG
die ich mal gehört hab oder gelesen
C em am
war das nicht letztens beim Dr. House gewesen
FG
Oh Himmel, was bin ich krank
C
Gottseidank

C F
Die Füße schmerzen, der Kopf tut weh
D G
Stiche im Herzen, Herrjemine
E F
der Magen grummelt, ich siech dahin
G C
weil ich so todkrank bin


C em am
Außerdem schwitze ich so stark
F G
woran das wohl liegen mag
C em am
und es riecht so ungesund
F G C
jetzt nenn mir mal 'nen Grund

C em am
Und auch meine Narben von der letzten OP
F G
tun mir immer beim Pupsen so weh
C em am
die ham da was verpfuscht
F G C
da ist was reingerutscht

C em am
Ich habe Kreislauf und auch Rücken
F G
Der Ostwind ist so schwer am drücken
C em am
Und sieh, der Leberfleck
F G C
geht gar nicht von allein weg


C em am
Ach ja, da war ja noch was, das hatt ich nicht bedacht
F G
hat letztens nicht mein Schulterblatt gekracht?
C em am
Mein Freund lacht: halt mal ein
F G C
das kann all gar nicht sein


D C
Du bist ein Hypochonder, bildest dir's nur ein
G A
bist völlig gesund, nun ja, ein klein
F G
wenig panisch wohl
C em am
musst dir wohl Hilfe holn
F G
Also, bin ich doch krank,
C
Gottseidank






-->
Was wichtig ist

Schon wieder werd ich schief angeguckt
wegen meiner Meinung, die ich habe
die besagt, dass ich keine haben will
quäl mich nicht mit dieser Frage:

Wie ist denn deine Meinung, was hältst denn du davon?
Sag mal was sagst denn du dazu, du Ignorant, du bist wohl dumm?

Zu jedem Quark soll ich was sagen
obwohl’s keinen wirklich interessiert
hab schnell 'ne Meinung, schieß dich ein,
hast vor der andren kapituliert

Wie ist denn deine Meinung, was hältst denn du davon?
Sag mal was sagst denn du dazu, du Ignorant, du bist wohl dumm?

Nicht, dass ich keine Meinung hätte
doch die ist wohlgereift
zu Dingen, die ich als wichtig erachte
wenn dir diese Antwort reicht

Inter

Trotzdem werd ich blöd angeglotzt
ich sei ja blind, kapiert es nicht
hätte ein dickes Brett vorm Kopf
ich sei ein ganz ganz kleines Licht

Du und deine Meinung, da halten wir nichts von,
wen interessiert schon, was du sagst, du Ignorant, du bist wohl dumm?

Doch Ignorant sind nur die Leute
die dich festnageln wolln
die diskutiern und lamentiern
bis du ihrer Meinung bist

Lass dich nicht beirren
du darfst ruhig verwirren
wenn die andren danach fragen
brauchst du nicht immer was zu sagen

es ist keine Schande nicht mitzureden
solange du weißt, was wichtig ist





Der Senfmann

-->

Ref: F G C am
Kennst du schon den Senfman, der erzählt dir tolle Sachen Mann,
von denen du nicht mal wusstest, dass es sie gibt.
Hakt sich stetig ein, akzeptiert kein Nein,
der Senfmann, ja der Senfmann hat dich lieb.(endet auf C)

F am G C
Guten Tag ich bin der Senfmann und biete ihnen, sie eraten's, Senf an
F G C am
für jede Wurst hab ich etwas dabei.
F G F G
Mir geht der Senf nie aus, hau immer etwas raus,
F G
ich verschenk ihn sogar, das ist mir einerlei.

F G C em am
Mein Senf würzt ihr Essen erst richtig das ist doch klar
D G
drum greifen sie richtig zu, der schmeckt so wunderbar


Auch wenn sie gar nicht wullen, ich schmier ihnen meinen Senf auf die Stullen
und auf jedes andre Essen, das es gibt.
Dann werden sie schon sehn, es kann nicht ohne gehen,
dank mir, denn der Senfmann hat euch lieb!

Es gibt nichts worauf mein Senf nicht passt, habt ihrs schon entdeckt,
Mir meinem Senf schmeckt alles nahezu perfekt.

Ref.

Hätten sie nicht meinen Senf, man, dann wärn sie aber arm dran
sie wüssten nie was wirklich richtig schmeckt
schreiben sie's sich hinter die Ohrn, ohne mich wärn sie verloren
unwissend darüber, was in der gelben Paste steckt

Ich hab so viel davon ich geb ihn jedem gern
weil sie ohne meinen Senf komplett verloren wärn.

Und auch meine Senffrau, die kann ihnen berichten,
ach was, die hat tausende von Senfgeschichten

Ref + Outro








-->
Tippe

em, G, am, C, D
Ich tippe tippe tippe tippe tippe nun seit Wochen
die Fingerkuppen schmerzen, bluten, wund bis auf die Knochen
nun seit Jahren eigentlich schon, mach ich damit rum
in der Hoffnung mal zu schreiben wie Hohlbein, Eschbach, King und Storm

Wie besessen, mit krummen Rücken, auf die harten Tasten drücken
Augenringe, Grübelzwänge wenn ich Figuren in die Ecken dränge
da wird die Nacht zum Tag, weil ich kaum was andres mag
als Bilder zu erschaffen die euch tief abtauchen lassen.

Zwischenspiel: em am

Plotkonstruktionen, Emotionen wer weiß wo die Gefühle wohnen?
Orthografie, logisch, klar, Tempo drinne? Wunderbar!
Ich muss mich wirklich schon verbiegen, um den Ansprüchen zu genügen,
bei Verlagen Fuß zu fassen, will ich schreiben für die Massen.

Doch dann surfe ich durchs Netz und stelle fest entsetzt
so viele finden lesen scheiße, wofür ich mir dann den Arsch aufreiße?
Das weiß ich manchmal nicht, wer liest meine Geschicht?
Buch raus, Fernseher aus, dann tun sich neue Welten auf.

C, G, D, em
Schlag mal ein Buch auf und versuch zu verstehen,
wie sich die Dinge drehen,
beflügel deine Fantasie und lies (du Sau!) 2x


Sachbuch, Fachbuch oder ruhig ein Kochbuch
Krimi, Thriller, Abenteuer, Fantasy und Ungeheuer
Bilderbuch, Blankobuch, Almanach und Taschenbuch
Pflichtlektüre, Prachtband, Fibel, Herzschmerz, etwas für die Liebe

Blättern durch vergilbte Seiten, schwelgen in vergangnen Zeiten
atme den Geruch eines frischen, neuen Buchs.
Und tu was für dein Kopf, bleib kein armer Tropf,
kauf auch ruhig mein Buch, wenn du Unterhaltung suchst.


Schlag mal ein Buch auf und versuch zu verstehen,
wie sich die Dinge drehen,
beflügel deine Fantasie und lies (du Sau!) 2x
Lies du Sau, lies du Sau, lies du Saugeile Leseratte.

Outro.






-->
Die Geburt



Intro: Gezupfe mit Am Em Fmaj7 E

Strophe: Am Fmaj7 G6 G6+d im 5. Bund

Ein Warmer Windhauch weckt dich auf,
streicht über dein Gesicht.
Trägt die Sehnsucht hin zu dir
und Nachtgeflüster spricht:

Ref: D Am C G

Komm mit mir mit auf deine Reise,
überleg nicht ob du kannst, der Zeitpunkt ist jetzt!

Strophe:

Die Nacht ist kalt, dein Herz pocht wild
und du blickst kurz zurück.
Alles schläft und ahnt noch nicht;
du träumst nicht nur vom Glück.

Ref:

Es braucht nicht viel, um zu begreifen;
der erste Schritt ist schnell getan und dein Leben beginnt.

Zwischenspiel

Ref:

Komm mit mir mit auf deine Reise...

Strophe:

Viel Kraft und Mut herauszukomm'
doch, ja, der Aufwand lohnt.
Denkst du zurück an dein Korsett,
lausch lächelnd kurz dem Mond.

Ref:

Mach noch ein Schritt auf deiner Reise,
Hilf dass ein neues Leben neben dir beginnt

E
und sei frei...

Outro: Wie Zwischenspiel








-->
Tue Gutes

Strophe: G#, C#, F#, A, G, F#

Lass dir was einfallen, um aufzufallen
die Leute sind es satt, sich festzukrallen
an alten Formaten, könnens nicht erwarten
Blutz zu lecken und den Kopf in jeden Dreck zu stecken

Die Gürtellinie hängt noch tiefer als du dich bücken kannst
also zieh die Hose runter und vergiss deine Angst
dich zu blamiern, es geht ums kassiern
um jeden Preis extrem, genau das wolln sie sehn

E
Mach nicht mit, schalt aus,
G A
Tue Gutes und brich aus (4x)


Andere Verletzen, Peinlichem aussetzen
wild titulieren, auf Leiden stieren
Moral ist nur ein fremdes Wort, vor allem hier an diesem Ort
in Deutschland und der ganzen Welt ist Bares nur was wirklich zählt

Lustig ists schon lang nicht mehr, ach das ist schon Jahre her
das gab es mal ein großes „Oh“, sah man einen nackten Po
Heut entblößt sich alle Welt, ob es einem nun gefällt
doch was zu Tage kommt, ich weiß, ist meistens nur gequirlter Scheiß


E
Mach nicht mit, schalt aus,
G A
Tue Gutes und brich aus (2x)

Strophe Instrumental

Zeig noch einmal deinen Mittelfinger
Tue Gutes und brich aus
Niveaulosigkeit ist nicht mehr der Bringer
Tue Gutes und brich aus

E
Mach nicht mit, schalt aus,
G A
Tue Gutes und brich aus