9. Februar 2012

Kai schreibt wie besessen

10.03.2011
Kai schreibt wie besessen

Ich habe ein tiefes Motivationsloch überwunden und schreibe nun seit einiger Zeit wieder täglich, ganz so, wie es sich gehört. Ich rede natürlich von dem Roman "Kolossia". Aktuell bin ich so gut wie fertig mit dem ersten Band, den ich ja in der Vergangenheit schon einmal geschrieben hatte. Nun bin ich also zum zweiten Mal damit fertig und geradezu euphorisch, dass ich mit dem zweiten Band "Neuland" betrete. Es geht also voran. Wenn es so weiter geht, bin ich Ende dieses Jahres mit dem Buch fertig, also mit der Rohfassung. Dann kommt jedoch die Überarbeitung und das wird - um es mal zu untertreiben - eine Menge Arbeit. Aber auch da beiße ich mich durch.
Derzeit motiviert mich neben diversen privaten Dingen auch die Lektüre verschiedener Dinge. So kann ich beispielsweise den Blog des Autors Stephan Waldscheid wärmstens an diejenigen empfehlen, die sich auch mit dem Handwerk des Schreibens auseinandersetzen. Stephan Waldscheid bloggt wochentags über diverse Themen dieses Gebiet. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Und der Autor ist auch nicht müde, die Fragen seiner Leser zu beantworten. So stellt man sich einen kompetenten Schriftsteller vor. Sein Blog heißt Schriftzeit.
Außerdem lese ich gerade das Buch "Das Leben und das Schreiben" von Stephen King. Ein autobiografischer Bericht darüber, wie er zum Schreiben kam und wie er es handhabt. Eine Offenbarung. Ich bin noch am Anfang, aber was ich jetzt schon verinnerliche ist, dass Hartnäckigkeit und Konsequenz unabdingbar sind, um irgendetwas zu erreichen. Zudem sollten die Ansprüche nicht so hoch geschraubt werden. Ich weiß, ich schreibe gleich einen Roman, obwohl ich mich noch viel mehr hätte üben können. Aber das ist was Persönliches. Das muss ich zwischen mir und Kolossia ausmachen. Was am Ende dabei herauskommt, davon lass ich mich überraschen. Hauptsache, es wird fertig.

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